Migräne natürlich behandeln

Migräne Diagnose

MRT Migräne Diagnose

Migräne entsteht durch eine Fehlsteuerung des Gehirns und seiner Blutgefäße. Ein spezielles bildgebendes Verfahren (Positronenemissions-Tomographie) konnte zeigen, dass es im Hirnstamm eine Art „Migräne-Zentrum“ gibt, dessen Nervenzellen während eines Migräne-Anfalls überaktiv sind.

Diese Überaktivität führt dazu, dass der Gesichtsnerv (Trigeminus-Nerv) Schmerzsignale an das Gehirn sendet. Gleichzeitig werden vermehrt Nervenbotenstoffe ausgeschüttet, die zu einer Weitstellung der Blutgefäße im Gehirn führen. Die Gefäßwände werden durchlässig und es entsteht eine so genannte neurogene Entzündungsreaktion, bei der Sie den Blutfluss im Gehirn als pulsierenden Kopfschmerz empfinden.

Die Kopfschmerzen können begleitet werden von:

  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Geräuschempfindlichkeit
  • Empfindlichkeit gegen Gerüche

Ein Migräne-Anfall dauert 4 bis 72 Stunden und beginnt häufig in den frühen Morgenstunden.
Mit Pestwurz verhindern Sie den Migräne-Anfall

Pestwurz Mit der zu den Korbblütlern gehörenden Heilpflanze Pestwurz (Petasites hybridus) können Sie Migräneanfällen wirkungsvoll vorbeugen. Die Inhaltsstoffe wirken krampflösend und entzündungshemmend, wobei die Hauptwirkung dem zu den Sesquiterpenen zählenden Petasin zugesprochen wird. Die vorbeugende Einnahme von Pestwurzextrakten wird auch von der Deutschen Gesellschaft für Migräne und Kopfschmerz empfohlen.

Allerdings müssen Sie für eine medizinische Wirkung Präparate wählen, mit denen Sie eine Tagesdosis von 100 bis 150 mg Pestwurzextrakt erhalten (z. B. Pestwurz Diamant Natuur, Petasites Petadolex®). Empfehlenswert ist eine kurmäßige Anwendung von sechs Monaten. Eine deutliche Verminderung der Anfallshäufigkeit tritt meistens bereits nach vier Wochen ein.
Diese homöopathischen Mittel lindern den Migräne-Anfall:

Belladonna passt gut, wenn Sie plötzlich pulsierende Kopfschmerzen haben und Ihr Kopf dabei gerötet ist. Alle äußeren Reize verschlechtern die Schmerzen, nur ein Zurückbeugen des Kopfs und Druck lindern ein wenig.

Coffea ist Ihr Mittel, wenn Ihre Kopfschmerzen stechend sind, Sie ein Hitzegefühl im Kopf haben und nicht schlafen können.

Iris versicolor hilft bei der typischen Wochenendmigräne mit Übelkeit und saurem Erbrechen als Folge von geistiger Überanstrengung in der Woche.

Nux vomica lindert Migräne, wenn sie durch Überreizung, zu wenig Schlaf oder übermäßigen Kaffee- oder Alkoholgenuss entstanden ist.

Sepia ist das Migräne-Mittel für Frauen in den Wechseljahren. Die Patientinnen sind gereizt und können die Anwesenheit ihrer Familienmitglieder nicht ertragen.

Nehmen Sie das zu Ihren persönlichen Beschwerden am besten passende Mittel gleich zu Beginn des Migräne-Anfalls ein. Machen Sie sich dazu mit 5 Globuli der Potenz C30 eine Wasserauflösung und trinken Sie davon in viertelstündigen Abständen jeweils einen Schluck bis zum Eintritt einer Besserung.
Mein Tipp: ein heißer Nackenumschlag

Tauchen Sie bei den ersten Anzeichen eines beginnenden Anfalls ein Kompressentuch in etwa 41°C heißes Wasser, wringen Sie es aus, und legen Sie es auf den Nackenbereich auf.

Weitere Erklärungen gibt es unter: Neurologen-und-psychiater-im-netz.org + Migräne